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Am vergangenen Donnerstag war wieder einer dieser Tage: Nach  über zehn Jahren habe ich endlich begriffen, wie die Schrittfolge beim Aufnahmen von Ushiro-Angriffen funktioniert: Ein Schritt in die Drehrichtung von Uke, um ihn mitzunehmen, und dann ein Sabaki, um nach hinten aus der Umklammerung rauszukommen.

Einschub: Eigentlich sollte an dieser Stelle eine Skizze stehen, um zu verdeutlichen, was ich meine. Denn eigentlich habe ich die Bewegung schon halbwegs so gemacht, wie sie sein sollte. Aber an einer entscheidenden Stelle – dem zweiten Sabaki – habe ich bisher geschlampt, und einfach nur das innere Bein nach hinten gezogen.  Zwei Schritte, statt drei.

“Funktionieren” ist außerdem ein ziemlich großes Wort, an dieser Stelle – das ist mir schon klar. Aber es soll hier jetzt nicht um technische Einzelheiten gehen, sondern….

um den Zeitraum. Wie gesagt: Nach knapp zehn Jahren, wird mir klar, dass ich die Aufnahme bisher nur so hingeschlurt habe. Und es hat mich nicht frustriert. Ich habe mich eher gefreut. Vielleicht habe ich doch ein bisschen was gelernt, in der Zwischenzeit.